Visionen haben und diese auch realisieren: Die Architekten Anton Stanek und Ernst Höring haben sich mit über 50 Jahren dazu entschlossen. Sie sind aus dem Angestelltendasein ausgeschieden und haben sich mit ihrem Büro architekten•50plus Anfang 2006 in Würzburg selbstständig gemacht, um ihre beruflichen Träume und persönlichen Vorstellungen zu verwirklichen. Dazu zählen neben selbstbestimmtem Arbeiten, die Art und Weise wie die Projekte planerisch und betriebswirtschaftlich abzuwickeln sind, Teamorientierung sowie ein partnerschaftlicher Umgang mit Mitarbeitern, Auftraggebern und Lieferanten.
Download: Anwenderbericht im pdf-Format (Rechtsklick ...speichern als)
Die beiden über 50 Jahre jungen Planer weisen zusammen auch über 50 Jahre Berufserfahrung auf und das schwerpunktmäßig im Planen für das Gesundheitswesen. So liegt es auf der Hand, an diese Erfahrungen anzuknüpfen und alle Leistungsphasen der HOAI im Umbau, Sanierung und Neubau der entsprechenden Zielgruppe anzubieten. Positiv sind hierbei die guten Kontakte zu vermerken, die hilfreich beim Start in die Selbstständigkeit waren.
Unter anderem gehören Umbauten und Sanierungen von Krankenhäusern sowohl von öffentlichen als auch privaten Trägern, Arztpraxen, Ärztehäuser und barrierefreie Seniorenresidenzen zum Spektrum der Würzburger Planer. Die Erfahrung hat es ihnen ermöglicht, auch in allen anderen Bereichen der Architekturplanung die Auftraggeber zu überzeugen.
Neben den Sana-Kliniken nehmen auch das Landratsamt des Landkreises Würzburg und das Staatliche Bauamt Schweinfurt sowie gewerbliche und private Bauherren die Dienstleistungen von architekten•50plus in Anspruch.

Anton Stanek und Ernst Höring
Zuverlässige Software und persönliche Betreuung gefragt
Bei der IT setzen Anton Stanek und Ernst Höring einerseits auf Bewährtes, sind trotzdem allem Neuen gegenüber aufgeschlossen. CAD, Projektmanagementsystem, Grafikprogramme, Office-Software und ein bürointernes Netzwerk gehören zur Standardausrüstung.
Da Anton Staneks Aufgabenspektrum im früheren Büro neben der Architektur auch die System- und Netzwerkadministration beinhaltete, weiß der Planer genau, was zählt und auf welche Partner er sich verlassen kann. Da lag es nahe, an Bewährtes anzuknüpfen. So setzen die beiden Bürogründer im Bereich AVA- und Kostencontrolling auf Software der Münchener G&W Software Entwicklung GmbH. “Ich arbeite seit fast 20 Jahren mit dem Programm und die Zusammenarbeit mit dem Hersteller war immer äußerst zufriedenstellend”, erläutert Stanek seine Entscheidung und fährt fort: “Daher war es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns bei der Gründung unseres Büros für CALIFORNIA3000 entscheiden. Das Programm deckt unsere funktionalen Anforderungen ab und ist zuverlässig.”
Eine Rolle bei der Entscheidung spielte auch der gute persönliche Kontakt zu den Münchenern und nicht zuletzt die schnelle Reaktion des Softwarehauses auf Fragen. Das als durchgängig konzipierte System deckt von der ersten Kostenermittlung über AVA bis zum Baucontrolling ganzheitlich den gesamten Planungsprozess ab. Als vielfältig einsetzbares Standardprogramm entwickelt, kann es aber auf die Anforderungen der einzelnen Büros angepasst werden.
“Wir sind bei G&W immer auf offene Ohren gestoßen und unsere Wünsche nach speziellen Druckmasken und Formblättern wurden schnell umgesetzt, eigene Anregungen oftmals in die Programmupdates übernommen und Fragen immer sofort von unserem Ansprechpartner, der uns übrigens schon Jahre begleitet, beantwortet”, weiß Stanek zu berichten. So setzen die Architekten auf die Durchgängigkeit von Kostenermittlung, Raum- und Gebäudebuch, Leistungsverzeichnis, Aufmaß, Abrechnung und Projektüberwachung.
Konnten sie früher zur ersten Kostenermittlung Daten aus eigenen Vergleichsobjekten ziehen und Planungsvarianten auf Knopfdruck durchspielen, so ist dies momentan nur bei einigen Projekten möglich, da die Datenbank der seit 2006 abgerechneten Projekte noch nicht so umfangreich ist. Allerdings kommt bei der Kostenermittlung die jeweils über 25-jährige Berufserfahrung der beiden Architekten ins Spiel, die die gängigen Baupreise im Kopf haben.
Hilfreich ist ihnen dabei auch der Einsatz von DBD–Dynamische Kostenelemente, welche die aktuellen Baupreise enthalten. Mittels STLB-Bau Dynamische BauDaten können sie innerhalb kürzester Zeit VOB-gerechte Leistungsbeschreibungen in CALIFORNIA3000 erstellen. Denn diese sind im Gegensatz zu herkömmlichen Textsammlungen nicht vor-gefertigte statische Texte, sondern werden aus einem dynamischen Textgenerator nach Vorgaben des Benutzers und auf Basis eines hinterlegten Regelwerks intelligent erzeugt.

Onkologische Praxis Karl Olga Krankenhaus, Stuttgart Anmeldung
Kostenschätzung für Ausführungsunterlage BAU
Die Würzburger waren aufgefordert für ein aus den 70er Jahren stammenden Gebäudekomplex des Bildungswesens eine Ausführungsunterlage BAU zu erzeugen. Diese Kostenschätzung ist der Nachweis für die Behörden über die erforderlichen Mittel.
Der Auftraggeber, das Staatliche Bauamt in Schweinfurt, benötigte die Kostenschätzung in einer bestimmten Hierarchie, in der alle Gewerke über die verschiedenen Bauabschnitte enthalten sind. Dabei wurde auch die Mengenermittlung für einzelne Teilleistungen mit dem Programm ermittelt. Parallel dazu erhoben die Planer detailliert die Kosten für einzelne Gewerke, wie Fassadendämmung oder Bodenbelagsarbeiten und hinterlegten diese mit Einheitspreisen, damit die zu erwartende Angebotssumme für den Auftraggeber ersichtlich ist.
Für das Landratsamt Würzburg wurde CALIFORNIA 3000 bereits bei der Studie für die Wirtschaftlichkeitsanalyse zwischen Sanierung und Umbau gegenüber Neubau in der Kostenschätzung erfolgreich eingesetzt.
Erstellen architekten•50plus eine detaillierte Kostenschätzung, greifen sie auf die Mengenermittlung zurück. Architekt Ernst Höring dazu: „Der Vorteil ist, dass wir bereits in der Kostenschätzung die Mengen über CALIFORNIA 3000 ermitteln können. Dazu nehmen wir die Daten aus der Entwurfs-planung.“ Diese können die Planer direkt aus ihrem CAD-Programm einlesen. „Das spart jede Menge Zeit bei der Mengen- und Kostenermittlung sowie bei der LV-Erstellung.“
Leistungsverzeichnisse können die Planer dann mit Drag & Drop aus vorhandenen Projekt-LVs, büroeigenen Stammtexten oder aus Standardtexten wie STLB-BAU/Dynamische BauDaten mit DBD Baupreisen und Bauteilen erstellen. Die Mengermittlung erfolgt bei der LV-Bearbeitung per Mausklick mit Standardformel oder freier Formeleingabe.

Onkologische Praxis Karl Olga Krankenhaus Stuttgart, Flur vor Wartebereich
Permanente Kostenkontrolle
Das System bietet die Überwachung der gesamten Bauausführung von der Freigabe der ersten Abschlagsrechnung bis zur Rückgabe der Bankbürgschaft nach Ablauf der Gewährleistungsfrist sowie eine automatische Kostenkontrolle. Auch ein Soll-Ist-Vergleich mit Mengen- und Preisabgleich bereits bei der Eingabe der Abrechnungsmengen und als Auswertung ist mit dem Programm möglich.
Jederzeit steht eine Übersicht über die Kostenentwicklung, Abrechnungsstatus und Prognose pro Vergabeeinheit und Gesamtprojekt zur Verfügung. Ernst Höring: „Es ist immer gut, jederzeit genau zu wissen, in welchem Kostenrahmen man sich bewegt, wo Unterschreitungen oder Überschreitungen zu erwarten sind, und dem Bauherren auf Knopfdruck die Kostenentwicklung des gesamten Projektes darstellen zu können.“
Als vorteilhaft wird von Anton Stanek und Ernst Höring auch die funktionierende Hotline empfunden. So müssen die Architekten keine kostenpflichtige 0180er Nummer anrufen, sondern erreichen G&W über eine Standard-Telefonnummer. Zusätzliche Kosten fallen dabei nicht an. Sie schätzen darüber hinaus den einfachen Datenaustausch mit Auftraggebern, die das Programm nicht einsetzen, mittels GAEB-Schnittstellen. Auch ermöglicht das Programm das Erstellen von Leistungsverzeichnissen in digitaler Form, wie das z.B. für das bei der Bauverwaltung genutzte AVA-Online-Verfahren zur elektronischen Ausschreibung erforderlich ist.
Über die Info-Datenbank des Programms können die Architekten ihre Bauherren-, Firmen- und sonstigen Kontaktdaten verwalten und pflegen. Wegen der zahlreichen Termine, die im Alltag eines Architekturbüros anfallen, wie zum Beispiel Mängelrügen, Zahlungsfristen, Bauzeitenfristen, Planungstermine usw. schätzen Anton Stanek und Ernst Höring die in CALIFORNIA 3000 eingebundene Wiedervorlage- und Erinnerungsfunktion. Diese ist Bestandteil des Programms, das sich mit seinen Komponenten gerade bei der Neugründung eines Architekturbüros als unentbehrliches Werkzeug zur Bewältigung der Anfangsschwierigkeiten und der reibungslosen Abwicklung vom ersten Auftrag an erwiesen hat.

Attraktionspumpen Badewasser und Brunnenwassernachspeisung
Weitere Informationen siehe www.arch50plus.de und www.gw-software.de.
Autor: Heike Blödorn, Karlsruhe
Fotos: architekten 50plus, Würzburg
© G&W Software Entwicklung GmbH 2007