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dp Architekten: Einfache Handhabung für schnelles Arbeiten gefragt

CALIFORNIA 3000 macht es möglich
Seit über 20 Jahren befassen sich die Architekten des Berliner Büros dp Architekten Drewes Paulick Zahn schwerpunktmäßig mit dem konstruktionsgerechten Bauen im Bestand unter Berücksichtigung konstruktiver und bauphysikalischer Funktionsweisen von Altbauten bei Umbau, Sanierung und Modernisierung. Dabei decken die Planer alle HOAI-Phasen ab. Darüber hinaus hat das Büro als Mitglied der „arbeitsgemeinschaft bausubstanzbewertung agb“ bei der Begutachtung von über 1.000 Objekten in Berlin und Brandenburg mitgewirkt.

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Neben den fachlichen Kenntnissen ist für die Büroinhaber der Einsatz der richtigen Softwarelösungen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Daher entschieden sich die Planer im Jahr 2003 von ihrer ursprünglich eingesetzten AVA-Software zum Hersteller G&W Software Entwicklung GmbH zu wechseln. Auf einer Messe hatten sich die Architekten die AVA- und Kostencontrollingsoftware CALIFORNIA 3000 angeschaut und waren sowohl von den Funktionalitäten als auch von der einfachen Handhabung des Systems und der Flexibilität des Herstellers überzeugt. Architekt Bernd Drewes erläutert: „Das Lizenzierungsmodell ist nach Anzahl der zu bearbeitenden Projekte gestaffelt und kann jederzeit problemlos erhöht werden. Die meisten Funktionen erschließen sich uns intuitiv, wodurch das Programm einfach zu bedienen ist.“

Planung und Realisierung einer denkmalgeschützten Fassade in Potsdam
Planung und Realisierung einer denkmalgeschützten
Altbaufassade in Potsdam

Da ein Teil der Tätigkeiten des Büros Bausubstanzuntersuchungen und die Ermittlung von Schadensursachen sind, wie zum Beispiel die Erstellung holzschutztechnischer Gutachten mit Hilfe der technischen Endoskopie sowie die Untersuchungen von Feuchtigkeitsschäden und von Schimmelpilzbefall, arbeiten die Spezialisten nicht ständig mit dem Programm. Daher war die einfache Handhabung und schnelle Einarbeitung ein wesentliches Entscheidungskriterium für den Einsatz des Systems.

Erste Kostenermittlung bis zur Kostenfeststellung
Zur ersten Kostenermittlung können die Architekten mit dem Programm eine automatische Kostenschätzung aus Vergleichsobjekten durchführen und Planungsvarianten einfach per Knopfdruck durchspielen. Sie greifen dabei meist auf eigene abgerechnete Projekte zurück. Das Programm bietet den Architekten durch die Dokumentation aller Kostenstände von der Kostenschätzung bis zu Kostenfeststellung eine transparente Darstellung des Planungsprozesses. So haben die Planer immer den Überblick über die aktuelle Kostensituation.

Fassadeninstandsetzung eines denkmalgeschützten Wohnhauses in Potsdam
Fassadeninstandsetzung eines denkmalgeschützten
Wohnhauses in Potsdam

Gute Suchfunktionen
Das Büro hat aufgrund seiner Sanierungstätigkeiten über die Jahre hinweg eigene Stammtexte erstellt und mit Preisen hinterlegt. Auf diese greift es immer wieder zurück und aktualisiert sie, wenn nötig. Geht es in die Erstellung des Leistungsverzeichnisses, so nutzen die Planer entweder vorhandene Projektleistungsverzeichnisse oder ihre büroeigenen Stammtexte. „Dabei kann ich jederzeit projektübergreifend auf die neuen systemimmanenten Suchfunktionen im Kurz- und Langtext zurückgreifen und nach den entsprechenden Begriffen in Vergleichsprojekten suchen. So finde ich die benötigten Informationen schnell, da ich ja weiß, dass in dem einen oder anderen Projekt die Fragestellung ähnlich war“, erklärt Bernd Drewes. Wenn nötig, arbeiten die Sanierungsexperten bei der Erstellung neuer Positionen auch mit dem Standardleistungsbuch-Bau. Eine Lizenz der Dynamischen BauDaten Paket „Architektur“ ist im Büro im Einsatz.

Enorme Zeitersparnis durch Einsatz des Offerte-Moduls
Sind die Leistungsverzeichnisse erstellt, werden diese den relevanten Firmen übermittelt. Da das Architekturbüro in den meisten Fällen mit kleineren Unternehmen, die keine entsprechende Software einsetzen, zusammenarbeitet, ist ein Datenaustausch nach GAEB-Normen oft nicht möglich. So ist es sehr zeitaufwändig, die Leistungsverzeichnisse als PDF-Datei zu mailen und dann später die Bieterpreise der per Hand ausgefüllten Leistungsverzeichnisse manuell im Büro ins System einzugeben.

Um diese Lücke zu schließen, bietet G&W seinen Anwendern zusätzlich das Offerte-Modul. Der Ausschreiber stellt den Bietern das LV per E-Mail oder auf Datenträger zur Verfügung. Auch Unternehmen ohne Kalkulations- oder Angebotsprogramm mit GAEB-Schnittstelle können ihre Angebote elektronisch abgeben. Dazu füllt der Bieter direkt in seinem Internetbrowser das im HTML-Format vorliegende Angebots-Leistungsverzeichnis in der Druckansicht aus. Er kann es für sich ausdrucken und das Angebot elektronisch übermitteln. Liegen die Leistungsverzeichnisse wieder im Büro vor, können die Preise elektronisch eingelesen und der Preisspiegel erstellt werden. Musste früher die Sekretärin die Preise aller Leistungsverzeichnisse manuell eingeben, so bedeutet der Einsatz des Offerte-Moduls eine große Zeitersparnis für das Planungsbüro dp Architekten Drewes Paulick Zahn.

Der Auftragsstand wird im Programm als Grundlage für die weitere Entwicklung festgeschrieben.

Permanente Kostenübersicht
Während des Projektverlaufes hat das Büro eine ständige Übersicht sowohl über die geplanten, beauftragten, abgerechneten als auch die zu erwartenden Kosten. Darüber hinaus verwaltet dp Architekten die Einzelrechnungen, Mängel und Nachträge mit dem System und überwacht Bankbürgschaften sowie Gewährleistungsfristen damit.

Instandsetzung einer Hoffassade. Zustand vor und nach der Sanierung (Wohnhaus in Potsdam)
Instandsetzung einer Hoffassade. Zustand vor
und nach der Sanierung (Wohnhaus in Potsdam)

Aufgrund der langjährigen Sanierungserfahrung wissen die Architekten, worauf es ankommt. Bevor sie die Kosten einer Sanierung schätzen, kommt es zu einer ausführlichen Begehung des Objektes mit einer intensiven Analyse der Bausubstanz. So liegen die Planer in den meisten Fällen mit ihrer ersten, schon recht genauen Kostenschätzung richtig, so dass während der Abwicklung für den Auftraggeber keine großen Überraschungen auftauchen. „Daher müssen wir nicht ständig die Kosten aktualisieren, was aber mit dem Programm einfach wäre. Denn aufgrund unserer Kenntnisse wissen wir, welche Sicherheitsreserven einzurechnen sind“, meint Architekt Bernd Drewes und fasst zusammen: „Neben der Funktionalität von CALIFORNIA 3000 und der guten Handhabe empfinden wir die Zusammenarbeit mit dem Hersteller als äußerst angenehm. Habe ich mal eine Frage, so bekomme ich schnell eine kompetente Antwort. Auch wird das Programm ständig weiter entwickelt, und das auf die Bedürfnisse des Anwenders hin.“

Gebäudegutachten im Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse, Brandenburg
Gebäudegutachten im Haupt- und Landgestüt
Neustadt-Dosse, Brandenburg


Weitere Informationen siehe www.dp-Architekten.de und www.gw-software.de.

Autor: Heribert Hufnagl, Berlin
Fotos: dp Architekten, Berlin
© G&W Software Entwicklung GmbH 2006