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Dr. Vielberth Gruppe, zukunftsorientiert

Zukunftsorientierung hieß das Schlüsselwort schon bei der Gründung der Dr. Vielberth Gruppe vor über 35 Jahren. Mit zahlreichen Pilotprojekten und Innovationen hat das Unternehmen oft unter Beweis gestellt, dass es der Zeit voraus war und zu den Innovationsführern der Branche zählt.

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G&W AKTUELL berichtet über das erfolgreiche Unternehmen, das seit über 15 Jahren auf G&W Software für kostengünstiges Bauen vertraut.

Spezialisiert auf die Entwicklung gewerblicher Immobilien-Standorte, setzt die Dr. Vielberth Gruppe seit Mitte der 60er Jahre wegweisende Standards in Deutschland. So haben die Immobilienexperten u.a. in Regensburg das Donau-Einkaufszentrum und den Gewerbepark, den SÜD-WEST-PARK Nürnberg, das Brücken-Center Ansbach sowie neun EURO Rastparks entwickelt und gebaut. Mit dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg begann 1967 eine Erfolgsgeschichte. Das von Dr. Johann Vielberth konzipierte Projekt war das erste zweigeschossige, komplett klimatisierte Shopping Center in Europa. Der Bauherr, der zeitweise in den USA studiert hatte, passte das amerikanische Modell sorgsam an die deutsche Handelslandschaft an.
Marktanalysen zeigten die Potenziale der bayerischen Stadt, die ihren 140.000 Bürgern heute mehr als 110.000 Arbeitsplätze bietet und mittelalterliche Bausubstanz bruchlos mit modernen Wirtschaftsstrukturen vereint.

Dr. Vielberth Gruppe Gewerbepark Regensburg
Der Gewerbepark Regensburg vereint in
vorbildlicher Weise die in der Regel
eher gegensätzlichen Themen Gewerbe und Park.

Anspruchsvolle Lösungen aus einer Hand
In den 80er Jahren setzte der Pionier den Center-Gedanken auch auf dem gewerblichen Sektor um. Quartier um Quartier entstand einer der ersten Gewerbeparks im Land. Während sich Business Parks im angloamerikanischen Raum durchgesetzt hatten, war dieses Konzept in Deutschland wenig bekannt. Heutzutage wird vielerorts die Bezeichnung Gewerbepark – damals neu geprägt – häufig für gewöhnliche, eher zufällig strukturierte Gewerbegebiete verwendet, die dem entliehenen Begriff kaum gerecht werden.
Der Firmengründer Dr. Johann Vielberth gilt nicht nur als Pionier der Immobilienwirtschaft, sondern ist bis heute einer der führenden Spezialisten, wenn es um die Entwicklung und den Bau stadtteilähnlicher Wirtschaftsstandorte geht.
Inzwischen haben sich an den von der Gruppe konzipierten Standorten rund 800 Unternehmen mit mehr als 14 000 Beschäftigten angesiedelt.
Die Firmengruppe konzentriert sich nach wie vor auf die Entwicklung komplexer Gewerbestandorte und deckt die komplette Know-how-Kette ab.
Die Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft mbH koordiniert zentrale Funktionen (Finanzen, Marktforschung, betriebswirtschaftliche Analyse, Personalentwicklung, PR, DV-Technik, Vertragsverwaltung...).


Dr. Johann Vielberth – Pionier der Immobilienwirtschaft,
international anerkannter Experte für Industrie- und
Gewerbeparks und Förderer der Wissenschaft

Die Gewerbeplan GmbH in Regensburg bündelt das bautechnische Knowhow für komplexe Standorte
Ein wichtiger Dienstleister im Netzwerk ist auch die Gewerbeplan GmbH (Regensburg/Nürnberg). Die Gewerbeplan GmbH, seit zehn Jahren eine eigenständige Tochtergesellschaft der Vielberth Gruppe, setzt die mehr als 30-jährige Erfahrung in der Planung und Realisierung komplexer Gewerbe-Standorte um. Mit 45 Spezialisten – Architekten, Ingenieuren, Technikern und Kaufleuten – zählt das Unternehmen zu den großen Planungsbüros im süddeutschen Raum.
Die Fachabteilungen für Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung und Abrechnung erzielen ein Bauvolumen von ca. 30 Millionen Euro pro Jahr. Zunehmend setzen die Architekten und Ingenieure die Erfahrungen in der Konzeption und Realisierung multifunktionaler Immobilien auch für externe Kunden und Kommunen um, z.B. beim Bio-Park Regensburg, dem Cargo-Center II am Airport Nürnberg oder dem Innovationszentrum Ansbach.
Eine der Stärken der Gewerbeplan GmbH ist gewachsenes Know-how bei Planung, Realisierung und laufender Weiterentwicklung von Einkaufszentren, Business Parks, Forschungs- und Innovationszentren, flexiblen Bürobauten, Parkhäusern und Tiefgaragen, Hotels und Rastanlagen.
Die Erfahrung im Entwickeln und Betreiben von Standorten als Ganzes und die Kombination multifunktionaler Flächen für Büro, Handel, Gewerbe und Service ist eine weitere. Mit konsequenter Fokussierung auf die Ziele des Bauherrn werden dessen Vorgaben durch erfahrene Planer und Architekten in ein ebenso funktionales wie repräsentatives Gesamtkonzept umgesetzt.
Der hohe Spezialisierungsgrad, eine detaillierte Marktkenntnis, die bewährte FT-Bauweise, klare Einzelausschreibungen und eine permanente Leistungskontrolle ermöglichen äußerst günstige Baukosten.
Im Rahmen eines Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 werden die Einhaltung der strengen Baustandards, die Terminabläufe und die Kostenentwicklung verlässlich überwacht.
Eine schlanke Organisation sowie der Einsatz aktueller IT-Technologien garantieren kurze Realisierungsphasen.

Dr. Vielberth Gruppe Euro Rastpark Schweitenkirchen
Rastanlagen wie der Euro Rastpark Schweiten-
kirchen gehören zum Repertoire der Dr. Vielberth Gruppe

Erneute Entscheidung für G&W-Programm
Schon seit 1988 setzt die Dr. Vielberth Gruppe und heute insbesondere die Gewerbeplan GmbH Programme für den Aufgabenbereich AVA und Kostenplanung aus dem Hause G&W ein. Die damalige DOS-Version ARCHIV wurde in den 90er Jahren abgelöst durch das Nachfolgeprogramm CALIFORNIA classic, die erste Softwaregeneration für Windows von G&W.
Robert Seiler, Architekt und Prokurist bei der Gewerbeplan, als Bereichsleiter zuständig für Planung, aber auch für Personalorganisation, Akquisition, Vertragsgestaltung und Verhandlungen mit den Bauunternehmen, erläutert: „Vor der Jahrtausendumstellung haben wir uns erneut intensiv mit dem Thema Ausschreibung befasst und eine umfassende Marktuntersuchung durchgeführt. Entschieden haben wir uns wiederum für G&W als Softwarepartner und CALIFORNIA 3000, das Nachfolgeprodukt von CALIFORNIA classic.
Überzeugt hat uns abermals die Funktionalität des Programms. Diese hat unseren Anforderungen auch schon vor dem Jahr 2000 entsprochen.“
Da die zu bearbeitenden Zusammenhänge komplex sind und die Gewerbeplan mit vielen verschiedenen Gesellschaften und Firmen zusammen arbeitet, benötigte sie eine AVA- und Kostenplanungssoftware, die keine allzu starren Strukturen aufweist. Das Hauptkriterium für den Einsatz der G&W Software war daher die hohe Flexibilität der Lösung. Gefordert war auch die standortübergreifende Nutzungsmöglichkeit über Citrix, die Gewerbeplan schon vor Jahren als erster G&W-Kunde flächendeckend einführte.
So setzt die Gewerbeplan GmbH die CALIFORNIA 3000 Enterprise Edition unter ORACLE ein. Durchschnittlich arbeiten 12 Mitarbeiter gleichzeitig mit dem Programm. Schwerpunkte der Programmnutzung sind die Kostenplanung, die LV-Erstellung, Angebotsprüfung, Preisspiegel und Vergabe, denn alle Gewerke und Positionen werden einzeln ausgeschrieben und vergeben.

Ständige Prognostizierung der Projektkosten
Da die Regensburger Architekten und Ingenieure keine Produkte von der Stange erstellen, sondern nutzerorientiert planen und bauen, entwickelt sich jedes Bauprojekt in der zwei- bis dreijährigen Entwicklungsphase ständig weiter. Bis zum Fertigstellungstermin fließen immer wieder die Anregungen der zukünftigen Nutzer, die bei Planungsbeginn in den meisten Fällen noch nicht feststehen, in Planung und Umsetzung ein.
Das bedeutet aber auch eine permanente Änderung der Projektkosten.
Die Anforderung an die Münchener Softwareentwickler war daher, zu jedem Zeitpunkt eine Übersicht über die Kostenentwicklung, den Abrechnungstand sowie eine Prognose pro Vergabeeinheit und Gesamtprojekt zu haben.
Die detaillierte Prognosefunktionalität, unentbehrlich für das Projektcontrolling, wurde den Anforderungen der Gewerbeplan entsprechend neu entwickelt und in den Standardumfang des Moduls PRO Projektüberwachung übernommen. Zwischenzeitlich wurde auch das Modul KOS mit der automatischen Kostendokumentation in beliebige Kostengliederungsstrukturen um diese Prognosefähigkeit erweitert. Die Funktionalität der permanenten Kostenkontrolle nutzen die Bauexperten nun, um in den verschiedenen Projektstadien die Kosten zu schätzen, zu berechnen und während des gesamten Planungs- und Ausführungsprozesses permanent auf das Projektende hochzurechnen.
Robert Seiler: „Wir beginnen mit einem Rahmen, der sich an bekannten Parametern, zum Beispiel an Daten aus Vergleichsobjekten orientiert oder auf vom Architekten getroffenen Schätzungen basiert. Detailplanungen liefern die Basis für die Kostenberechnung. Nach der Vergabe ist die Auftragssumme der neueste Stand, und das geht so weiter bis zur Schlussrechnung.
Die Prognosespalte der Kostenreports übernimmt dabei immer die aktuellste Information. Für die Gewerke, die noch nicht vergeben worden sind, und die relativ spät in der Bauausführung benötigt werden, wie Gewerke des Innenausbaus, werden erst einmal Erfahrungswerte eingetragen, die wir während der Projektlaufzeit aktualisieren.“
In der Praxis liegt die Gewerbeplan mit ihren Abrechnungssummen in den meisten Fällen knapp unter den Kostenschätzungen. Durch die permanente Kostenverfolgung und ständige Hochrechnung, gerade bei Änderungen, die zu Nachträgen führen und sich auf die Kosten auswirken, können die Planer immer den ungünstigsten Fall erkennen. Dadurch sind sie in der Lage, rechtzeitig steuernd einzugreifen, um den geplanten Kostenrahmen einzuhalten. Vorteilhaft ist es, wenn Änderungen in einem frühen Projektstadium initiiert werden und mit den ausführenden Unternehmen noch keine Verträge geschlossen worden sind.

AVA und Kostenplanung stehen im Mittelpunkt
Als Vorteil sehen die Regensburger Planer vor allem die Flexibilität der Software. Architekt Seiler erläutert: „Das Wichtigste für uns ist, dass ein Programm professionell aufgebaut ist und unsere Ansprüche erfüllt.
Darüber hinaus ist eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Softwarelieferanten entscheidend.“ So hat G&W die Anpassungswünsche der Bauspezialisten immer umgehend realisiert und stand auch bei der Umstellung auf CALIFORNIA 3000 den Regensburgern beratend zur Seite.
„AVA und Kostenplanung stehen bei uns im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Daher ist für mich die Anwendung des Systems einer der wesentlichen Punkte, um kostengünstiges Bauen zu realisieren und die Kosten in den Griff zu kriegen“, fügt Seiler hinzu.


Robert Seiler, Architekt und Prokurist bei
der Gewerbeplan, ist als Bereichsleiter
auch zuständig für die Planung

9,2 Millionen Euro für Universität Regensburg
Am 19. September 2003 fällt der Startschuss zum Aufbau des Instituts für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg.
Auf Initiative von Dr. Johann Vielberth und seiner Firmengruppe erhält die Universität Regensburg hierfür 9,2 Millionen Euro.
Dieser Betrag ist eine der größten privaten Spenden, die eine deutsche Hochschule jemals erhalten hat. Als weiterer Sponsor konnte die Eurohypo AG gewonnen werden, die das Projekt mit zusätzlichen Mitteln unterstützt.
Die Universität Regensburg schafft mit dem Geld an der Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät einen Schwerpunkt Immobilienwirtschaft mit einem umfassenden Angebot für Lehre und Forschung und ein Zentrum für Weiterbildung auf diesem Gebiet. „Etwas Vergleichbares gibt es im ganzen deutschsprachigen Raum nicht“, so Professor Dr. Franz Lehner, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Durch die Stiftung entsteht ein Institut mit vier Lehrstühlen, die den Immobilienbereich umfassend behandeln. Bereiche wie Management, Finanzierung, rechtliche Aspekte, Technik bis hin zur Architektur, die für ein modernes Facility-Management notwendig ist, werden durch die in Regensburg vorhandenen Kompetenzen abgedeckt. Regensburg wird damit die erste Universität in Deutschland sein, die nationalen und internationalen Ansprüchen auf diesem Gebiet gerecht wird.
„Der Impuls dazu kommt aus meiner unternehmerischen Tätigkeit.
Dabei habe ich sehr praktisch erfahren, dass es in Deutschland ein ausgesprochenes Defizit bei der Ausbildung von Fachleuten im Immobilienbereich gibt“, erklärt der Stifter Dr. Johann Vielberth und Gründer der Regensburger Universitätsstiftung. Die Universität Regensburg betritt mit einer zukunftsweisenden Form Neuland im Bereich der Hochschulfinanzierung.

© G&W Software Entwicklung GmbH 2005