Das 1989 von Peter Jung gegründete Ingenieurbüro, ISAS Gesellschaft mbH für die Sanierung von Abwassersystemen, steht wirtschaftlich sehr gut da.
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Die Gründe dafür sind neben den fachlichen Qualifikationen in der betriebswirtschaftlichen Denkweise des Gründers und geschäftsführenden Gesellschafters und im Einsatz der richtigen Technik zu sehen.
So hat das Büro ein Verfahren zur Dokumentation begehbarer Rohrprofile entwickelt, das mit modernster Kameratechnik aus der Filmindustrie in Verbindung mit der Dokumentations- und Informationssoftware konfiguriert wurde. Neben dem Einsatz grafischer Informationssysteme und Bürosoftware setzt der Ingenieur und Sachverständige für undichte Rohrleitungen Peter Jung auf den Einsatz betriebswirtschaftlicher Software. So kommt auch eine ganzheitliche Lösung für Kostenplanung, AVA und Baucontrolling zum Tragen.

Bürogründer Dipl.-Ing. Peter Jung
Die ISAS-Ingenieure sind ausschließlich auf dem Gebiet der Ingenieurberatung für Sanierung, Instandhaltung und Optimierung bestehender Rohrleitungsnetze und Abwasseranlagen tätig und das mit Schwerpunkt in Süddeutschland. In der Zentrale in Füssen und an drei weiteren Standorten sind 22 Mitarbeiter darunter sieben Diplomingenieure und fünf zertifizierte Kanalinspekteure tätig.

Büro in Füssen
In den letzten 17 Jahren haben die Kanalsanierer über 1000 Projekte der Öffentlichen Hand - Kommunen, Wasser-/Abwasserzweckverbände, Staatsbauverwaltungen, Bauämter, Krankenhäuser - und großer industrieller Auftraggeber abgewickelt. Ein spezielles Teilgebiet der Fachingenieure ist die Optimierung und Sanierung von Abwasserreinigungsanlagen in der Automobilindustrie. Abwasserkosten und Umweltbelastungen können damit um über 50 % gesenkt werden.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Softwarehersteller gefragt
In der Vergangenheit hat das Büro schon mit verschiedenen Ausschreibungsprogrammen gearbeitet. Allerdings nicht zur Zufriedenheit der Anwender. Da es immer wieder Probleme gab, suchten die Ingenieure eine Software, die sowohl von der Funktionalität als auch von der Handhabung her ihren Anforderungen entsprach. Viel Wert legte man bei ISAS auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Hersteller, da dieses in der Vergangenheit nicht immer so war. Fündig wurde man auf einer Münchener Baumesse.
So setzt das Ingenieurbüro seit 2002 die durchgängige Lösung für Kostenplanung und AVA CALIFORNIA 3000 des Münchener Softwarehauses G&W Software Entwicklung GmbH ein. Das Programm bietet Transparenz und Optimierung des gesamten Planungs- und Ausführungsprozesses sowie Kostenoptimierung bei Bau- und Unterhaltsmaßnahmen. Das System ist modular aufgebaut und passt sich durch das flexible Nutzungsmodell jeder Bürostruktur und Aufgabenstellung an. Die Kanalsanierer nutzen die Lösung bisher für Kostenermittlung und LV-Erstellung, Aufmaß, Mengenermittlung, Datenaustausch und Zugriffsrechteverwaltung. Aufgrund der guten Erfahrung in der Filiale in München setzt nun das Stammhaus in Füssen seit neuestem die Lösung auch für die Abrechnung und Projektüberwachung ein.
Einrichtung im Innenstadtbereich
Kostenermittlung und Erstellung des Leistungsverzeichnisses
Werden die Fachingenieure gebeten, die Kosten für eine Sanierung zu ermitteln, informieren sie sich über den Ist-Zustand vor Ort durch eine Begehung oder eine Kamerabefahrung. Gelegentlich erhalten sie auch eine Videokassette mit Lageplan. Die gewonnenen Erkenntnisse werden genau dokumentiert und ausgewertet. Für die speziellen Leistungen haben sich die Ingenieure in der Datenbank eine Stammtextsammlung angelegt. Diese enthält alle relevanten Positionen mit den dazugehörigen gepflegten Preisen.
Diplomingenieur Peter Jung: "Grundsätzlich ermitteln wir mit CALIFORNIA 3000 zunächst die zu erwartenden Kosten und legen sie dem Auftraggeber vor." Nach der Freigabe durch den Auftraggeber erstellen die Ingenieure mit dem Programm das Leistungsverzeichnis. Hierbei können sie mittels Drag & Drop die Daten aus vorhandenen Leistungsverzeichnissen, aus büroeigenen Stammtexten oder aus Standardtexten kopieren. Die Mengenermittlung erfolgt mit Standardformeln oder freier Formeleingabe. Bei der LV-Bearbeitung sind die Kosten sofort sichtbar. Das fertige Leistungsverzeichnis wird dann dem Auftraggeber zur Ausschreibung übermittelt.
Erhebung im Bogenbereich
Liegen die ausgefüllten Leistungsverzeichnisse vor, werden die Angebotspreise eingelesen bzw. erfasst, der Preisspiegel erstellt und daraufhin dem Auftraggeber ein Vergabevorschlag unterbreitet. Nach der Vergabe schreiben die Ingenieure die Auftragsdaten im System revisionssicher fest und verfolgen das laufende Bauprojekt. Dabei werden die Aufmaße kontinuierlich eingegeben und die Zahlungen entsprechend freigegeben.
Optimale Ausleuchtung im Gewölbebereich
Vorteile und Nutzen
Besonderes wichtig für die Ingenieure ist neben der Funktionalität von CALIFORNIA 3000 die einfache Handhabung sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Hersteller. Anwender Dipl.-Ing.(FH) Stefan Zellhuber dazu: "Das Programm ist einfach zu bedienen und äußerst logisch aufgebaut. So kann sich auch ein Neuling schnell einarbeiten." Sein Kollege Dipl.-Ing. Lutz Klutke ergänzt: "Sollten wir dennoch einmal eine Frage haben, habe ich beim Hersteller immer einen kompetenten Ansprechpartner und bekomme sofort eine Antwort. Positiv sehen wir auch die Fernwartungsmöglichkeit per Internet. Ich kann ein Problem dem Berater direkt zeigen. Bei Bedarf kann er sogar die Maus übernehmen." Dies erleichtert die Arbeit und spart dem Büro jede Menge Zeit. So ist der Einsatz der AVA- und Kostenplanungslösung ein wesentlicher Baustein der wirtschaftlichen Arbeitsweise und trägt damit zum wirtschaftlichen Erfolg des Büros bei.
Autorin: Heike Blödorn
Fotos: ISAS Gesellschaft mbH, Füssen
© G&W Software Entwicklung GmbH 2006